Clipper Race: Das dramatische Mann-über-Bord-Manöver

+++ „Das war knapp!“ +++

Horrorszenario: Andrew Taylor (46) fällt im aufgewühlten Pazifik über Bord. Seine Rettung verläuft schulbuchmäßig – und dennoch auf Messers Schneide! Der Skipper berichtet.

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2 Kommentare zu „Clipper Race: Das dramatische Mann-über-Bord-Manöver“

  1. harry

    sagt:

    Ich lese Brahms Kommentar erst jetzt (2026) und kann ihn beantworten, weil ich damals auf einem anderen Clipper („Switzerland“) dabei war. 1. Andrew hatte den AIS-Sender nicht richtig aktiviert, sondern nur den Testmodus eingeschaltet. Das wurde ihm erst nach 45 Minuten klar, als sein Schiff nahe an ihm vorbeisegelte. Da schaltete er den Sender richtig ein. – 2. Es war sein privater AIS-PLB, aber ab der nächsten Etappe (San Francisco – New York) bekam jedes Schiff einen AIS-PLB für die MOB-Boje. Ab 2017 hatte jeder Teilnehmer einen PLB in seiner Schwimmweste. – 3. Den Trockenanzug hatte Andrew sich auch privat gekauft, unsere Standard-Ausrüstung war Henri-Lloyd-Smock (mit Gummimanschetten) und Hose. Sehr gutes Ölzeug, aber darin hätte Andrew keine 100 Minuten im Wasser überlebt.

  2. brahms

    sagt:

    Beeindruckend, aber stimmt, wieso hat es so lange gedauert, bis die „Notfunkbake“ ausgelöst hat? Eigentlich hat diese ihm doch das Leben gerettet (+ Überlebensanzug) und weniger das „eingeübte“ MOB-Manöver. Immerhin hatten sie ihn doch sehr schnell verloren.
    Gleich die nächste Frage: Was war das für eine „Notfunkbake“? AIS-basiert oder eine PLB, die dann über „Homing“ auf 121,5 MHZ lokalisiert werden konnte? Dann braucht man auch das Gerät dazu. Oder war es eine SART, die über Radar gepeilt werden konnte? Vielleicht hat man das Radar erst so spät angeschaltet? Das wäre interessant zu wissen, denn dieses Verfahren hat jedenfalls funktioniert.