
Kargl, Burke und Fink mit kurzen Abständen auf den Rängen 20, 21, 22. Nach derzeitigen Berechnungen würde Melwin Fink Dritter overall werden – 16 Minuten vor Rang vier.

Die Nordoption auf der 2. Etappe erwies sich für die meisten als fatal. Außer für Hugo Dhallenne – der Franzose ist auf dem besten Weg, die Gesamtwertung bei den Serienbooten zu gewinnen.

Bei der Mini-Transat deutet in der hart umkämpften Serienboot-Klasse viel auf einen Gesamtsieg des Favoriten Hugo Dhallenne hin – nach einem unglaublichen Comeback.

Für die beiden Deutschen Fink und Burke war die Nordoption tatsächlich ernüchternd. Doch für Melwin Fink ist der Gesamtsieg noch nicht verloren. Entscheiden können schon die nächsten 24 Stunden.

Die nächsten Stunden könnten schon vorentscheidend für die zweite Etappe werden: Die im Süden platzierten Ministen erleben mehr Wind, als die vermeintliche Führungsgruppe im Norden.

Hin und Her auf La Palma: Kargl wird vom Podium geschubst und später wieder drauf gehoben. Fink bleibt Erster, Burke in Schlagweite auf Rang 9. Alle wollen nur das Eine – endlich weitersegeln.

Informationen aus diversen Quellen zufolge soll mit einem „Massen-Protest“ seitens der Serien-Segler bewirkt werden, dass die erste Etappe annulliert wird. Und: Lennart Burke bot spannendes Segel-Kino.

Ganz schön knapp nach 1.400 Seemeilen: Die ersten drei Proto-Segler kommen innerhalb einer Stunde ins Ziel. Gracheva folgt 8 h später. Burke holt auf: Rang 9 bei den Serien-Minis.

Er hat gewagt und (erstmal) gewonnen: Nach einer tollen seglerischen Performance glitscht Melwin Fink mit 160 Seemeilen Vorsprung auf das „Gros“ der Flotte gen La Palma. SR-Kommentatoren Tessloff und miku sind unterschiedlicher Meinung.

Vier Prototypen mit Siegambitionen, Burke wieder im Rennen und Fink auf Rang 16 – Chapeau! Nur Marc-Eric Siewert machte sorgen und wurde sogar mit dem Flieger gesucht!

Lennart Burke ist bei der Mini-Transat nach einem Tag schwer in Bedrängnis geraten. Er segelt vorerst in Slow-Motion. Noch ist völlig unklar, welche Art Schaden sein Boot erlitten hat.

Das Mini-Transat ist gestartet mit vier deutschen Seglern. Oliver Tessloff und miku geben in loser Reihenfolge Einschätzungen zum Verlauf der Langstrecke. Heute Tag1 – der „Fluch der Biskaya“.

Am Sonntag startet zum 23. Mal eine der wichtigsten Regatten für die Entwicklung des Hochseesegelsports: die Mini-Transat. Vier Deutsche sind dabei. Fakten und Daten rund um einen Trendsetter.

Lennart Burke, Überraschungs-Newcomer in der Mini-Szene: Der Stralsunder überzeugte in Vorbereitung auf das Mini-Transat 2021 mit Top-Platzierungen.

Starker Abschluss einer tollen Saison: Der deutsche Mini-Champ segelt aufs Podium bei der 225 Seemeilen langen „Trophée Agnes Peron“.

Eine Mini-Transat-Kampagne ist längst nicht mehr das „poor man’s race“ von einst; der moderne Regattazirkus kostet, kostet und kostet. Deshalb ein Crowdfunding – werdet Teil von Lennarts Kampagne!

Die Plattbug-Maxis waren auf langem Reach-Kurs kaum zu schlagen, erst auf der Kreuz holten Burke/Tessloff mit ihrer Pogo 3 wieder auf. „Die schmierten Sandwiches während wir im Tauchgang waren!“

Lennart Burke (22) zeigt beim seinem ersten großen Auftritt in der Mini-6.50-Klasse, dass er ganz vorne mitsegeln kann. „Vorpommern“ liegt im Feld der 55 Serienboote auf Platz drei.

Die Auszeichnung für die beste deutsche Hochseeyacht 2019 ging an die TP 52 „Outsider“ von Tilmar Hansen, die beim Rolex Fastnet Race nur knapp einen Platz auf dem Podium verpasste

Nach der Mini-Transat ist vor der Mini-Transat: Neue, vielversprechende Projekte, jetzt auch aus der deutschen Mini-Szene.

Wie fühlt man sich nach 2.700 Seemeilen einhand auf einer 6.50 Meter kurzen Boot? Und kann eine Flaute kurz vor dem Ziel das Feld nochmals aufmischen? Es bleibt spannend.

Man gönnt sich ja sonst nichts: Halbe-Stunde-Schlafrhythmus, tolle Etmale, spannende Duelle. Noch 80 Boote im Rennen. Wie die Sqalls über einen herfallen.

Für den letzten im Feld verbliebenen Deutschen Bogacki begann die 2. Etappe hervorragend. Teils segelte er auf Rang 1. Doch dann begann das Glücksspiel um den richtigen Kurs.

Morten Bogacki hat seine „Lilienthal“ wieder auf Vordermann gebracht, Hendrik Witzmann streicht dagegen die Segel. Das Wetterrouting prognostiziert: Sahne-Segeln bis zu den Squalls.

Von rosa Flüssigkeiten im Boot, herausgerissenen Travellerschienen, akustischen Halluzinationen, Würfelhusten, 18-Knoten-Glitsch und ziemlich zufriedenen Gesichtern im Ziel der ersten Etappe.

Nur 26 Minuten lagen zwischen dem 1. und 3. Mini-Protoypen. Jambou sah sich schon als Sieger – doch dann kam Axel Trehin und ließ ihn „links liegen“

Beccharia segelt wie entfesselt, Jambou setzt deutliche Akzente und die lang auseinander gezogene Flotte könnte sich bald wieder näher kommen. Pechvogel des Tages: Morten Bogacki.

Einzelgängertum mit extremen Kursen und individuellen Taktiken können, müssen aber nicht unbedingt Erfolg haben. Sicher ist: für uns Fans wird dadurch das Rennen besonders spannend!

Sie sind los – endlich! Um 10:38 h starteten 87 Ministen, darunter acht Frauen, im französischen La Rochelle, um die erste Etappe der Mini Transat 2019 in Angriff zu nehmen.

Zeigen die Scows, was sie wirklich drauf haben? Warum Hendrik Witzmann gut für Top 5 ist. Und wer sagt: „Ich verliere nie! Entweder ich lerne oder ich gewinne!“